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Champagne kommt nur aus der Champagne
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Von der Rebe zum Wein

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Weinherstellung

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Nach dieser langen Ruhezeit muss der Wein erneut geklärt werden, indem die Ablagerungen, die während der Schaumbildung entstanden sind, entfernt werden. Im Laufe des Rüttelverfahrens soll sich das Depot (Hefen und Rütteladjuvans) im Flaschenhals konzentrieren, damit es beim Degorgieren leicht entfernt werden kann.

Ein traditionelles Verfahren

Hierfür werden die Flaschen nach und nach von einer horizontalen Lage in eine kopfüber Lage („sur pointe“ oder mit dem Verschluss nach unten) gebracht, so dass sich die Sedimente im Flaschenhals sammeln können.
Während dieses Verfahrens werden die Flaschen gerüttelt, das heißt sie werden nach rechts und links gedreht und schrittweise angehoben, damit die Rückstände in den Flaschenhals sinken und sich an die Kapsel anlagern

Rütteln von Hand

Das Verfahren wird teilweise noch von Hand am Holzrüttelpult durchgeführt. Ein professioneller Rüttler kann pro Tag um die 40.000 Flaschen rütteln.

Die Flaschen sind am Flaschenboden mit einem Kreidestrich markiert und werden mit einer Handbewegung ein Achtel oder ein Viertel nach links oder rechts gedreht. Dabei wird die Flasche schrittweise von einer horizontalen Lage in eine kopfüber Lage gebracht.Dieses schrittweise Drehen, das seit Jahrhunderten genau so von den Rüttlern der Champagne ausgeführt wird, sorgt dafür, dass sich auch die kleinsten Rückstände im Depot sammeln, damit der Wein am Ende vollständig klar ist. In eineinhalb Monaten wird eine Flasche durchschnittlich 25 Mal per Hand gerüttelt.

Automatisiertes Rütteln

Heute wird das Rüttelverfahren jedoch meist maschinell durchgeführt. Bei diesen automatisierten Prozessen werden Metallkörbe mit jeweils 500 Flaschen gerüttelt.

Die „Gyropalette“ sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche im Einsatz. Auf diese Weise kann das Rüttelverfahren von 6 Wochen auf eine Woche verkürzt werden, ohne dass die Qualität des Champagne sich verändert.

Vor dem Degorgieren werden die Flaschen kopfüber gelagert.

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