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Champagne kommt nur aus der Champagne
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Nachhaltige Entwicklung

In diesem Bereich liegen wahrscheinlich die größten Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Wissenschaftler weltweit sind sich heute einig: Treibhausgas-Emissionen verursachen einen Klimawandel. Schwere ökologische, gesundheitliche, ökonomische und geopolitische Konsequenzen sind zu befürchten, wenn die Menschheit nicht schnellstens ihre Emissionen halbiert – was in industrialisierten Ländern wie dem unseren eine Reduktion um 75% bedeutet.

Dieses Ziel (Faktor 4, Reduktion um 75%) ist in Frankreich seit 2005 gesetzlich vorgeschrieben

Doch in der Champagne wartete man nicht, bis der Gesetzgeber entsprechende Regelungen trifft, sondern leitete bereits vorher Aktionen ein: 2003 wurde eine CO2-Bilanz für die gesamte Branche erstellt und im Anschluss wurde ein Aktionsplan entwickelt, der für künftige Generationen vorsorgt.

Der Klima-Plan der Champagne

Der CO2-Plan der Champagne umfasst fünf Säulen, 16 Forschungs- und Entwicklungsprogramme und über 50 begonnene oder geplante Aktionen. Die wichtigsten Aktionsfelder und Programme sind :

Säule 1: Weinbau und Önologie

  • Reduzierung des Energieverbrauchs von Traktoren
  • Reduzierung der Distickstoffoxid-Emissionen der bewirtschafteten Böden (Stickstoffdünger),
  • Eindämmung der Auswirkungen von Frostschutzmaßnahmen ,
  • Umsetzung eines Biomasse-Programms.
  • Förderung des biologischen und nachhaltigen Weinbaus,
  • Optimierung der önologischen Verfahren und Energieeinsparung bei der Weinbereitung,
  • Entwicklung und Begleitung ökologischer Initiativen der Erzeuger.

Säule 2: Logistik

  • Reduzierung der Auswirkungen des Personenverkehrs (tägliches Pendeln, Geschäftsreisen, Reisen von Besuchern, Weintourismus),
  • Bevorzugung von weniger umweltbelastenden Frachttransporten.

Säule 3: Gebäude

  • Reduzierung des Energieverbrauchs, Verbesserung der wärmedämmenden Eigenschaften,
  • Entwicklung erneuerbarer Energien,
  • Förderung des nachhaltigen Bauens.

Säule 4: Verantwortungsvoller Einkauf von Waren und Dienstleistungen :

  • Förderung einer verantwortungsvollen Einkaufspolitik für Waren und Dienstleistungen mit einem geringeren ökologischen oder klimatischen Fußabdruck,
  • Kontrolle der Verpackungen für den Weintransport (Flaschen, Verpackungsmaterial) ,
  • Graduelle Ersetzung von fossilen Rohstoffen durch Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen (siehe Anaxagore-Programm).

Säule 5: Weitere Maßnahmen

  • Online-Zugang zu einem maßgeschneiderten CO2-Fußabdruck-Rechner für die Champagne-Berufsgruppen,
  • Bewusstseinsschärfung und Unterstützung bei Bewertungen und individuellen Aktionsplänen.

Die Ziele sind klar :

  • Reduzierung der Emissionen um 25% zwischen 2003 und 2020
  • Reduzierung um 75% (wenn möglich 80%) bis spätestens 2050.

Diese Maßnahmen liefern bereits erste positive Ergebnisse, denn die CO2-Bilanz der Champagne-Erzeugung wurde von 2003 bis 2010 um 15 % verbessert.