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Champagne kommt nur aus der Champagne
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Verkosten und genießen

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Die Verkostung

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Champagne mit allen Sinnen entdecken

Wie jeder Wein spricht Champagne alle unsere Sinne an. Durch die sinnliche Wahrnehmung lernen wir die Unterschiede zwischen den einzelnen Weinen zu erkennen und erschließen uns so ein ganz neues Universum. Weiße, gelbe oder rötliche Farbnuancen, das Aroma von Früchten, Gewürzen oder Blumen, subtile, intensive oder delikate Geschmackserlebnisse … bis hin zum Prickeln: Champagne hat viele Arten, sich auszudrücken. Er lädt uns ein, Vertrautes wiederzuerkennen, zu assoziieren, zu benennen. Das ist die genussreiche Bewährungsprobe der Verkostung.

Hören

Champagne spricht auch das Gehör an. Eine sinnliche Dimension, auf die oft nicht geachtet wird, obwohl unsere Sinne schnell lernen, was das sanfte Ploppen beim Öffnen der Flasche bedeutet. Aufmerksame Hörer können sogar das Prickeln und Schäumen der Bläschen wahrnehmen, die sich im Glas entwickeln und nach oben steigen. Schon dieser Eindruck kann einen Champagne bestimmen.

Das Vokabular des Gehörs

Nach dem leichten, eleganten Knall zu Beginn lässt sich beim Einschenken ein leises Glucksen, Blubbern und Brodeln vernehmen; ein leises Murmeln und Flüstern, Zischen und Rauschen.

Und die Bläschen? Sie funkeln, sprühen, platzen und blubbern, bevor sie sich auflösen – das sind alles Begriffe und Formulierung, von denen man sich für die eigene Verkostung inspirieren lassen kann.

Sehen

Das Sehen ist der Sinn, auf den wir uns als erstes stützen: Er nimmt die Transparenz, Leichtigkeit, Geschmeidigkeit und die Farbe des Weins im Glas wahr. Er bewertet die Nuancen des Gelbs, die bis zu einem Goldblond, Strohgelb oder zu einem Grau gehen können. Das Auge lernt die Nuancen wahrzunehmen und sie nach seinen Vorlieben zu bewerten. Eine leichte Trübung kann befremden, während der strahlende, glänzende und klare Charakter des Champagne dem Auge schmeichelt – Merkmale, die am Champagne optisch am meisten geschätzt werden. Auch die Bewegungen der Bläschen faszinieren das Auge. Es folgt ihrem Aufstieg an die Oberfläche und beurteilt die Feinheit und Schönheit des ‘Cordon’, der auch Perlenschnur genannt wird. Sie formt sich an der Oberfläche und stößt gegen die Glaswand.

Am Grad des Perlens lässt sich das Wesen und das Alter eines Champagne erkennen. Das Phänomen selbst symbolisiert das Wesen des Champagne. Eine zu starke Bläschenbildung, die aggressiv in die Nase steigt, ist dagegen nicht erwünscht.

Das Vokabular des Sehens

Für die Augen wahrnehmbar, sprudelt die eingegossene Flüssigkeit, sie wogt hin und her, sie wirkt lebendig. Die Bläschen können feingliedrig sein oder etwas größer, sich gleichmäßig bilden, säulenförmig aufsteigen oder in Gruppen; winzig, zart, luftig, bewegt, schnell, langsam oder unruhig, ein wahrer Sternschnuppenschauer, wie ein Strudel oder wie ein Wirbel sein .. oder auch ausdauernd, üppig, kraftvoll oder wie eine feine Perlenschnur. Oder auch nicht besonders ausgeprägt, unauffällig, unregelmäßig, ungeordnet oder gut verteilt.

In der Literatur werden zur Beschreibung der Bläschen auch die Begriffe klein, silbrig oder in goldene Reflexe aufbrechend verwendet.

Die Mousse wird mit Begriffen beschrieben wie cremig, weiß, zart, langanhaltend, lebendig, elegant, gut entwickelt, sich wie eine dünne Kette auffädelnd oder wie ein Perlenkranz. Für andere erscheint sie wie ein hellgelber Schaum.

Riechen

Champagne-Weine verfügen über eine feine Aromatik. Es ist daher nicht selten, dass die Geruchswahrnehmung durch das Aufschäumen der Bläschen zu Anfang etwas behindert wird. Die Forschung geht davon aus, dass sich der Geruchssinn im Laufe der Zivilisationsgeschichte immer weiter verfeinert hat. Deswegen können wir heute die nuancierten Aromen des Champagne-Weins viel besser einschätzen. Jeder Champagne verfügt über seine eigene Note – fruchtig, blumig, würzig oder nach Wald riechend.

Den Auftakt eines Champagne kann man sich wie die Ouvertüre einer Oper vorstellen: Man erkennt ein Hauptmotiv und dann weitere anhaltende Noten, die in jedem Stadium der Verkostung wiederkehren. Dass nach dem intensiven Duft von weißen Blüten der Geruch von Orangenschale oder wilder Beeren erscheint, ist nicht ungewöhnlich. Es handelt sich dann vermutlich um einen jungen Brut-Wein … Aromen sind von Natur aus flüchtig und veränderlich. Man kann sie aber in jedem Stadium der Verkostung benennen und bewerten: als fruchtig, blumig, bereits entwickelt, fein, rassig…. .

Damit sich dieser Reichtum aber wirklich erschließen kann, ist es extrem wichtig abzuwarten, bis sich der Wein geöffnet hat. Einmal geöffnet, zeigen sich in der „ersten Nase“ die unmittelbaren, flüchtigen Geruchseindrücke, deutlich später lassen sich in der „zweiten Nase“ die hintergründigeren, komplexeren, bestimmteren Aromen wahrnehmen. An den Aromen kann man außerdem die Traubensorte und den Reifegrad eines Champagne erkennen.

Schmecken

Champagne fordert unsere Zunge und unseren Gaumen ganz besonders heraus. Im Mund spielt sich der entscheidende Moment der Verkostung ab. Je aufmerksamer man dabei ist und je mehr Erfahrung man mitbringt, desto besser kann man erschmecken, welche der Eigenschaften wie intensiv, strahlend, lebendig, üppig, sublim oder frech...

Wie unsere Geschmacksknospen einen besonderen Geschmack oder eine bestimmte Geschmackskombination wiedererkennen, wie sie den Unterschied zwischen einem Unterton an Zitrusfrüchten und einen Akzent von reifer Birne erkennen, eine gewisse Abgerundetheit oder einen langen Nachhall, Lebendigkeit oder Weichheit, den Geschmack von roten Früchten oder Unterholz, von geröstetem Brot oder von Brioche, zwischen Zartheit und Raffinesse – so wird der Gaumen alle Antworten auf seine Fragen finden und lernen, die Zusammenklänge des Geschmacks zu schätzen.

Das Vokabular des Gaumens

Am Gaumen zerspringen die kristallinen Perlen und entlassen dabei ihren leicht säuerlichen Geschmack, kräftigen oder lieblichen Stil, duftend nach weißen Blüten, reifen Früchten oder exotischen Hölzern. Sie sind wie die Musiker eines Symphonieorchesters, die einmal laut und dann wieder zart und leise spielen und die Dynamik in Ruhe und Harmonie auflösen. Übermut, Fülle, Ruhe – drei Stadien, die sich zum reinen Genuss verbinden.

Der Tastsinn

Das Glas, idealerweise dünnwandig und in Tulpenform, wird durch die Temperatur des Champagne selbst etwas gekühlt. Dadurch lässt sich Champagne auch durch den Tastsinn wahrnehmen. Der Tastsinn reagiert am sensibelsten auf die Temperatur des Champagne. An den Fingern sollte sich der Wein kühl anfühlen. Die richtige Temperatur wird auch durch den leichten Kondensnebel am Glas angezeigt. Die sensorischen Qualitäten des Weines sind am besten bei einer Temperatur zwischen 8° und 10° Celsius zu schmecken. Die optimale Trinktemperatur lässt sich am besten erreichen, in dem man die Flasche eine halbe Stunde im Gefrierfach kühlen lässt. Außerdem spricht man auch bei dem Eindruck, den der Wein beim Berühren des Mundes und des Gaumens hinterlässt, von Gefühl.

DIE KUNST DES SERVIERENS

Das richtige Glas

DIE KUNST DES SERVIERENS

Das Öffnen der Flasche