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Champagne kommt nur aus der Champagne
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Terroir und Ursprungsbezeichnung

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Der Schutz der Ursprungsbezeichnung

Der Kampf gegen Fälschungen und gegen rufausnutzende Produkte

Der Comité Champagne hat die Aufgabe, gegen Fälschungen und missbräuchliche Verwendungen der geschützten Ursprungsbezeichnung Champagne vorzugehen. In manchen Ländern greift der Verband auch ein, um das Alleinstellungsmerkmal der Champagne-Appellation zu schützen (bei in der EU nicht verkehrsfähigen Produkten). In Ländern, in denen die Appellation nicht geschützt ist, arbeitet der Champagne-Verband an der Seite der französischen und europäischen Behörden, um den Schutz zu verbessern.  

Der Kampf gegen Fälschungen

Der Comité Champagne arbeitet eng mit französischen und internationalen Behörden zusammen. So können Fälschungen schnell entdeckt, kriminelle Organisationen gestoppt und Fälscher bestraft werden. Um hier effektiv vorzugehen, hat der Verband ein Netzwerk internationaler Bureaux geschaffen, und bietet Zollbehörden Online-Support. Die entsprechende Website fasst die wichtigsten Merkmale zusammen, anhand derer man Original und Fälschung erkennen kann.

Der Kampf gegen nicht verkehrsfähige Produkte

Die Verwendung der Bezeichnung „Champagne“ für Schaumweine in Argentinien, Brasilien, USA, Russland oder Ukraine ist oft verallgemeinernd und veraltet. Diese Verwendung wird noch durch nationale Regelungen bestärkt, nach denen „Champagne“ als Produktkategorie gilt

Hier werden auf jedes Land zugeschnittene Maßnahmen vorgenommen.

  • Brasilien: die intensive Zusammenarbeit mit den Winzern der geografischen Herkunftsbezeichnung Vale dos vinhedos (Rio grande do sul) führte zur deren Selbstverpflichtung, die Bezeichnung « Champagne » nicht mehr zu verwenden.

  • Ukraine, Moldawien, Russland: jüngste Entwicklungen ebnen den Weg zu einer zukünftigen Regelung mit Russland, wo über 250 Millionen Flaschen den Namen « ШАМПАНСКОЕ » (Champagne) tragen. Seit einigen Jahren pflegt der Comité Champagne Beziehungen mit den Herstellern von Schaumweinen und russischen Behörden. Inzwischen beschäftigt sich die russische Regierung mit der Notwendigkeit, die Bezeichnung „Champagne“ für russische Weine  abzuschaffen.
  • USA: hier verfolgt der Champagne-Verband eine ambitionierte Strategie, um die Verwendung der Bezeichnung ausschließlich für Champagne-Weine zurückzuerobern. Amerikanische Unternehmen, die ihre Weine mit „Champagne“ etikettieren, werden streng ins Visier genommen.

    Verstöße werden amerikanischen Behörden gemeldet, und die Champagne pflegt gute Beziehungen mit den wichtigsten amerikanischen Weinbauregionen, die schon auf die Bezeichnung verzichten. 

    Diese auf Fachpersonen ausgerichteten Aktivitäten werden ergänzt durch Lobbyarbeit in Regierung und Kongress sowie durch eine jährliche Informations- und Sensibilisierungs­kampagne für Verbraucher und Meinungsführer. 

Der Kampf gegen missbräuchliche Verwendungen

Champagne ist ein attraktiver Begriff, Symbol für Feierlichkeit, Luxus und Qualität. Dieses positive Image weckt Begehrlichkeiten bei zahlreichen Herstellern, die die Ursprungsbezeichnung verwenden, um ihre Produkte oder Dienstleistungen aufzuwerten. Kosmetika, Getränke, Möbel und Dekoartikel, Lebensmittel, High-Tech, usw. – kaum ein Produkt entkommt der Champagne-Manie.

Auch wenn diese Fälle einzeln betrachtet keinen wesentlichen Schaden anrichten, verändert die Häufigkeit auf Dauer das Bild und den Ruf der Appellation. Der Champagne-Verband deckt jährlich hunderte dieser Fälle auf der ganzen Welt auf. 

BERUFSFAMILIEN

Comité Champagne