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Champagne kommt nur aus der Champagne
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Libertär

Ende des 17. Jahrhunderts, als die Winzer langsam das Phänomen der Schaumbildung beherrschten, traten die Weine der Champagne endgültig ihren Siegeszug an. Champagne war nicht länger alleiniges Vorrecht des Klerus, sondern nahm seinen rechtmäßigen Platz als Ehrengast bei weltlichen Festivitäten ein.

Seine verführerische Leichtigkeit bezaubert und erfreut die Libertins des 18. Jahrhunderts. Die Ehefrau von Philippe d’ Orléans berichtet von der Schwärmerei ihrer Zeitgenössinnen für diesen Wein mit seinen „springenden“ Korken.

Man trinkt ihn zu den Mahlzeiten im Palais Royal. Die Belege großer Bestellungen der Marquise de Pompadour für ihre pastoralen Festlichkeiten sprechen Bände.

Auf dem Maskenball im Hotel de Ville werden 1739 nicht weniger als 1800 Flaschen Champagne getrunken. Casanova spricht in seinen Memoiren von Champagne als unerlässlichem Begleiter seiner Soiréen und Verführungskünste.

International

Die Weine der Champagne bereisten schon früh die Welt. Die beharrlichen Abenteurer aus der Champagne machten sich daran, sie auf allen Kontinenten bekannt zu machen. Die Ersten, die eine Liebe für diese Weine entwickelten, waren die Engländer.

Champagne wurde am königlichen Hof und für Dandys wie Beau Brummel und Sheridan zu einem Muss. Als Zar Alexander I. im September 1815 während einer Heerschau am Camp de Vertus im Herzen der Champagne ein viertägiges Gastmahl veranstaltete, wurde 300 Gästen ein Menü serviert, das von dem bedeutenden französischen Koch Carême kreiert worden war und von Weinen aus der Champagne begleitet wurde.

Nur wenige Jahre später entdeckte man auch in der Neuen Welt die Freuden dieser Weine und erhob in New York und an der kalifornischen Küste die Champagne-Gläser. Schon Ende des 19. Jahrhunderts waren die Weine der Champagne überall in der Welt als ideales Getränk für festliche Anlässe bekannt, denen der Gastgeber Stil geben und eine besondere Note verleihen wollte.

Beliebt

Dank immer schnellerer Transportmittel, insbesondere des Ausbaus der Eisenbahnstrecken, konnte Champagne bei feierlichen Anlässen überall auf der Welt gereicht werden. Unverzichtbar wurde er jedoch zuerst in Paris. Er wurde in den Cafés der Grands Boulevards serviert, im Café Anglais, in La Tour d’Argent, im Jockey Club und in La Taverne de l'Olympia. Jeder bestellte den als „Champ“bezeichneten Wein.

Nach dem Preußisch-Französischen Krieg 1870 wurde er zum Getränk der Demokratie. Feydeau und Offenbach erwähnten ihn in Werken wie „Kümmere dich um Amélie“ und in „Die Fledermaus“ von Johann Strauss wird gesungen: „Die Majestät wird anerkannt, anerkannt rings im Land! Jubelnd wird ‚Champagne der Erste‘ sie genannt“. Auch in Verdis „La Traviata“ werden die Gläser erhoben. In den Goldenen Zwanzigern sind der Abenteuerlust der Feiernden keine Grenzen gesetzt, nur eine Bedingung haben sie: Champagne muss fließen. Er wird allerorts bestellt: in Paris, Deauville, Biarritz und Monte-Carlo; beim Wohltätigkeitsball in der Opéra Garnier, bei den Einladungen von Dandy Boni de Castellane in seinem Palais aus rosé-farbenem Marmor, bei allen Bällen der Prinzessin Murat oder der Familie Clermont-Tonnerre, deren berühmte persische Feste einen bleibenden Eindruck hinterließen.Neben ausgefallenem Dekor und hunderten von reich kostümierten Gästen gibt es Elefanten, Pferde und Champagne-Brunnen!

Großzügig

Als General Eisenhower im Februar 1945 sein Hauptquartier in Reims aufschlug, war völlig klar, dass die Befreiung Frankreichs mit Champagne gefeiert würde – und welch eine Feier das war! Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Champagne zum Wein, der die Menschen zusammenbringt, eint und für Geselligkeit sorgt.

Inzwischen ist eine Feier ohne Champagne nahezu undenkbar. Und zwar ganz gleich, um welchen Anlass es geht: Das kann ein herrschaftliches Ereignis sein, wie die Feierlichkeiten des Schahs von Persien in den Ruinen von Persepolis zum 2.500. Jahrestag der Gründung des Persischen Reichs, oder auch ein volksnäheres Ereignis, wie die Zweihundertjahrfeier der Französischen Revolution oder die Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft 1998.

Champagne wird bei Filmfestivals, Kulturausstellungen,Sportveranstaltungen, Gedenkfeiern und Jubiläen serviert. Er begleitet die schönsten Feste und ist der bevorzugte Wein für den Jahreswechsel.



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