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Champagne kommt nur aus der Champagne
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Terroir und Ursprungsbezeichnung

Das Terroir der Champagne

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Eine vielseitige Persönlichkeit

Die drei Hauptmerkmale des Terroirs der Champagne – Klima, Untergrund und Relief – bilden eine spezifische Kombination mit variabler Geometrie. Fast jedes Ar der Champagne hat seine eigene Kombination.

Jede Parzelle verfügt über individuelle Merkmale

Die Gesetze der Natur herrschen über das Champagne-Terroir, aber durch die Vielfalt der Natur entstehen unzählige Variationen.

Da diese die Typizität der Trauben und der Weine beeinflussen, werden sie schon immer von den Winzern und Erzeugern berücksichtigt. Im Forschungsprogramm "Zonage" werden diese Faktoren aufgezeichnet, um daraus konkrete Lehren zu ziehen.

Ein Mosaik aus Mikroterroirs

Parcelles de vignes en Champagne

Normalerweise definiert man diese Vielfalt anhand der Crus (Gemeinden), aber für die Winzer liegt sie eher auf der Ebene der Parzellen. Jede Parzelle ist seit langer Zeit identifiziert und betitelt.

Ihre Namen erzählen ihre Geschichte: les Soupe-Tard (die späten Abendesser), les Côtes à Bras (die Côtes mit Armen), les Gouttes d’Or (die Goldtropfen), les Chauffours (die Öfen), les Froids Monts (der kalte Berg), und andere.

Der Winzer bearbeitet jede Parzelle so, dass ihre besonderen Merkmale zum Ausdruck kommen. Der Erzeuger kann dadurch Weine mit starker Typizität herstellen, oder eine Assemblage mit einer reichen Palette an Kontrasten und Gemeinsamkeiten kreieren.

Die Parzellen in Zahlen

  • Anzahl von kleinen Regionen: 20
  • Anzahl von Crus: 320
  • Anzahl von Lieux-dits: zehntausende
  • Anzahl von Parzellen: 275.000

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Das empirische Wissen über das Terroir wird schrittweise durch wissenschaftliche Daten ergänzt. Die technische Abteilung des Comité Champagne unterhält seit mehreren Jahren ein umfassendes "Zonage"-Programm, das die Charakterisierung des Terroirs und der Weinberge im Maßstab 1:25.000 ermöglicht. 

Durch abgestimmte Kriterien werden schrittweise Kartographien hergestellt. Sie ermöglichen ein besseres Verständnis der geologischen Formationen, der Bodentextur, der frostempfindlichen Zonen, der Erosionsgefahr oder der Geländebewegungen.

Zahlreiche Anwendungen stehen den Winzern schon zur Verfügung. Dank dieser neuen Tools können sie ihre Arbeitsmethoden optimieren (z.B. Wahl der Rebsorte oder der Unterlagensorte, Begrünungsmöglichkeiten oder Rebschutzbehandlung).