X

HERZLICH WILLKOMMEN AUF DER OFFIZIELLEN CHAMPAGNE-WEBSEITE

Mit dem Besuch dieser Seite bestätige ich, dass ich das in meinem Land vorgeschriebene gesetzliche Mindestalter zum Genuss von Alkohol habe

MENU CLOSE

showsearch
Champagne kommt nur aus der Champagne
  • facebook
  • twitter
  • pinterest
  • youtube
  • google+
  • wechat
  • rss

Nachhaltiger Weinbau

Ressourcenschonung und Risikomanagement für Gesundheit und Umwelt

Der erste Punkt betrifft vorrangig die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln.

Schutz der Reben

Die Verwendung von Schutzmitteln, ob natürlich oder künstlich, ist eine technische und wirtschaftliche Notwendigkeit. Wegen der geografischen Lage der Champagne-Weinberge im Norden sind sie, wie andere große Weinbaugebiete der Welt, besonders empfindlich, da das Klima Krankheiten und Schäden begünstigt.

Investition in Forschung und Entwicklung

Seit über 20 Jahren wird in der Champagne auf diesem Gebiet sehr viel in Forschung und Entwicklung investiert.

Die Produkte werden heute verantwortungsvoll und differenziert im Rahmen eines nachhaltigen oder biologischen Weinbaus eingesetzt. Für beide Systeme gilt:

  • Achtung des natürlichen Gleichgewichts und Prophylaxe (präventive Pflege),
  • Risikobewertung (Wetterbeobachtung, Warnsysteme, Beobachtung der Parzellen, Berücksichtigung von Grenzwerten) ,
  • Einsatz von Produkten, die am ungefährlichsten für Mensch und Umwelt sind (z. B. reine Naturprodukte),
  • Kontrollierte Anwendung und insbesondere Kontrolle der Sprühqualität.

Entscheidungshilfen

Zahlreiche Entscheidungshilfen stehen zur Verfügung, um denErzeugern bei der praktischen Anwendung dieser vier Prinzipien zu helfen:

  • technische Informationen (nachhaltiger Weinbau, Ausbringung aus der Luft),
  • Praxis-Handbücher,
  • Netzwerk automatischer Wetterstationen,
  • Warnmeldesysteme (per Fax oder Internet),
  • Überwachungssysteme,
  • Software zur Auswahl von Produkten,
  • Infoblätter...

Wenn das Risiko für Wasser- oder Luftqualität zu hoch ist, überwiegt in manchen Fällen das Prinzip der Vorsicht, und den Winzern wird vom Gebrauch bestimmter Produkte abgeraten (die allerdings in Frankreich bzw. Europa erlaubt sind).

Weinbau-Berater vor Ort

Dreißig Weinbau-Experten stehen für dieses Programm zur Verfügung: Sie besuchen jede Woche die Weinberge, moderieren Versammlungen und Vorführungen in den Gemeinden, bauen Pilotversuche auf, beantworten telefonische Anfragen, sensibilisieren, beraten und begleiten die Winzer.

Eine positive Bilanz

Die Umsetzung dieser aufwendigen Maßnahmen entfaltet heute unzweifelhaft eine positive Wirkung. .
Die Menge der eingesetzten Pflanzenschutzmittel wurde in den letzten 15 Jahren um 50 % reduziert und ihre Anwendung wurde sicherer. Die Ziele des Umweltlabels „Grenelle de l’environnement“ wurden also schon vorweggenommen. Diese Reduzierung betrifft besonders die schädlichsten Produkte und solche, die möglicherweise als Spuren in der Umwelt zurückbleiben. Heute sind fast 50 % der in der Champagne eingesetzten Stoffe für die biologische Landwirtschaft zugelassen. Die Champagne ist eine der europaweit führenden Regionen in der Entwicklung einer Biotechnologie, die durch den Einsatz von Pheromonen die Fortpflanzung von Schädlingen unterbindet und ermöglicht, dass herkömmliche Insektizide kaum noch verwendet werden (mehr als 13.200 Hektar wurden 2013 durch diese Methode geschützt, fast 40% der Fläche der kontrollierten Ursprungsbezeichnung).

Der biologische Weinbau kommt aber nicht zu kurz: Die entsprechenden Flächen haben sich in 10 Jahren verfünffacht. Seine Bedeutung bleibt dennoch beschränkt (1 % der Flächen).

  • Das Ziel der Berufstände der Champagne besteht jetzt darin, diese Bemühungen zu verstärken und sich den in Frankreichs Umweltlabel „Grenelle de l’environnement“festgelegten Herausforderungen zu stellen: nämlich die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln um weitere 50% bis 2018.

  • Die Champagne-Berufsstände möchten auch den Einsatz von Stickstoff reduzieren und die Weiterentwicklung des biologischen Weinbaus vorantreiben.

  • porttorrent.com