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Champagne kommt nur aus der Champagne
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Nachhaltiger Weinbau

Der Boden ist wesentlicher Bestandteil des Terroirs. Für eine weltbekannte kontrollierte Ursprungsbezeichnung wie Champagne handelt es sich um ein unschätzbares Erbe. Jede Schädigung des Terroirs kann den Fortbestand unserer Tätigkeit gefährden und den Ruf des Erzeugnisses schwächen.

Bodenschutz im Weinberg

Es war den Champagne-Erzeugern schon immer ein großes Anliegen, den Boden vor negativen Einflussfaktoren zu schützen.
Dabei werden sowohl die physischen als auch die chemischen und biologischen Aspekte zu berücksichtigen.

Zahlreiche Maßnahmen

Die Champagne-Erzeuger haben seit jeher zahlreiche Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung ihrer Lebensgrundlagen angewendet:

  • Wasserwirtschaftspläne für die Weinberge: in den letzten 10 Jahren wurden 70 Mio EUR investiert,
  • Untersuchungen zur Bodenverdichtung, Leistungskraft und Ausrüstung, z.B. Bereifung der Traktoren,
  • Förderung einer angemessenen Nährstoffversorgung des Bodens und der Reben, Entwicklung von Mechanismen zur Entscheidungsfindung ,
  • Beobachtung der auf dem Markt angebotenen Düngemittel, Verbot von Kompost aus städtischen Haushalten und Klärschlamm ,
  • Publikation von Informationsblättern und Begrünung der Weinberge einschließlich ihrer Ränder,
  • Über 20 Jahre Forschung zu den biologischen Eigenschaften des Bodens und Empfehlung von Methoden zum Schutz des Bodens.

Die Indikatoren, die uns derzeit vorliegen, zeigen dass die Böden der Champagne biologisch sehr aktiv sind, und zumeist bessere Werte aufweisen als sonst in der Landwirtschaft üblich.

Biodiversität und Landschaften

Biodiversität und Landschaftsbilder sind wichtige Elemente des Erbes und des Rufs der Champagne-Weine. Ihr Wert muss geschützt und erhalten werden. Die Region verfügt über zahlreiche Gebiete, die unter Umweltgesichtspunkten äußerst interessant sind und aus Gründen der biologischen Artenvielfalt geschützt werden sollen, indem natürliche Lebensräume erhalten werden. Geschützte Tier- und Pflanzenarten finden sich sogar direkt in den Weinbergen oder in ihrer Nähe. Dies beweist, dass es möglich ist, die verantwortungsvolle landwirtschaftliche Nutzung der Weinberge mit dem Erhalt von Biodiversität und Naturschutz zu vereinen.

Die Landschaften der Champagne haben einen so außergewöhnlichen und einzigartigen Charakter, dass sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden.

Landschaftsschutz und Erhaltung der Ökosysteme

Die Berufsstände der Champagne achten daher sehr stark darauf, dass die Aktivitäten der Champagne-Wirtschaft mit dem Landschaftsschutz und dem Erhalt von Ökosystemen im Einklang sind. Die Entwicklung des nachhaltigen und biologischen Weinbaus trägt in diesem Bereich schon Früchte: z.B. eine bessere Integrierung von Bauten in die Landschaft, oder die Verbesserung des Bodenschutzes durch Begrünung und allmähliche Wiedereinführung von Holzpflöcken (schöner und ökologischer).

Der BIODIV-Plan, 2005 ins Leben gerufen, ermöglichte die Erhebung von Daten zur Pflanzenvielfalt in den Champagne-Weinbergen (356 Arten, von denen 9 auf der roten Liste der Region Champagne-Ardenne stehen). Auch konnten Pflanzenarten identifiziert werden, die im Hinblick auf Ästhetik, Erbe, Landwirtschaft oder Funktion (Lebensraum für nützliche Insekten) von Interesse sind. Auf der Grundlage dieser Arbeit konnten neue Empfehlungen zusammengestellt werden. Die Berufsfamilien der Champagne fördern seitdem die Pflanzung von Hecken in den Weinbergen und unterstützen gemeinsame lokale Initiativen dieser Art finanziell. In verschiedenen Regionen der Champagne wurde in Pilotversuchen eine Bepflanzung vorgenommen, um die Winzer von den Vorteilen dieser Maßnahmen zu überzeugen

Ziel der Champagne-Berufsgruppen ist es, eine ökologische Infrastruktur für die Landwirtschaft zu entwickeln (Begrünung der Weinberge und ihrer Ränder, Pflanzung von Strauchhecken), Wasserwirtschaftsmaßnahmen umzusetzen und dies in die Landschaft zu integrieren.

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